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Es ist vollbracht

Brechen, falzen und leimen

Ausbrechen und vorfalzen

Inzwischen ist die Farbe der Steckschachteln getrocknet und diese können nun aus dem Karton gebrochen werden. Die Titelseite ist ein klein wenig größer, als die Rückseite, da man die Stärke des Karton selbst mitberechnen muss, wenn es am Ende eine geleichmäßige Form ergeben soll. Damit aus den Rohlingen Schachteln für die Kartenspiele werden können, müssen die seitlichen Laschen mit Buchbinderleim verklebt werden. Es ist sinnvoll vorher alle Kanten vorzufalzen.


Ein Holzstück als Kartenspielrohling

Walter hat sich Gedanken darüber gemacht, wie man am effektivsten die Seiten kleben kann und überrascht mich mit einem kleinen Holzstück, welches er auf das exakte Maß des 32-TypoSkat-Spiels gesägt und geschliffen hat. Damit ist das Leimen um einiges leichter, da jede Schachtel nach dem Anleimen fest fest um das Holz gepresst werden kann. Alle Schachteln werden so exakt gleich.

Ich bin begeistert – denn es sind rund 170 Schachteln zu erstellen.


Richtig leimen will geübt sein

Nach einigem Üben habe ich die richtige Haltung zum Auftragen des Leims und weiß, wie das anschließende Festdrücken der Laschen am besten funktioniert. Handarbeit bedeutet auch, dass nicht immer alles hundertprozentig wird, manchmal der Leim eher an den Händen als auf dem Papier landet und die eine Schachtel besser als die nächste gelingt. Aber nach einigen Stunden Fleißarbeit ist ein großer Stapel exakter Schachteln entstanden und diese können nun mit den ersten Kartenspielen befüllt werden.


Es ist vollbracht

Damit endet nun meine Kartenspielproduktion und ich freue mich sehr über das Ergebnis. Im Vorwege hatte ich keine Vorstellung davon, wie viele Produktionsschritte nötig sind, wie viele Dinge zu bedenken sind und wie viel ich noch dazugelernt habe. Ohne die Hilfe von dem Buchdrucker Walter Fischer und der Möglichkeit, im Museum der Arbeit an dem Heidelberger Cylinder zu drucken und dem Tiegel zu stanzen, wäre es nicht zu einer 2. Auflage gekommen. Daher auch auf diesem Wege:

Danke Walter


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